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Unionswidrigkeit der Rückkehrpflicht für Mietwagen
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Die am 3. Juni 2026 verkündete Entscheidung „Rückkehrpflicht VI“ (I ZR 123/25) ist – wie der Entscheidungsname besagt – die bereits sechste Entscheidung des I. Zivilsenats des BGH zur sog. Rückkehrpflicht für Mietwagen. Nach der Urteilsverkündung wurde allenthalben berichtet, der BGH habe den Fortbestand einer der kontroversesten Vorschriften des Personenbeförderungsrechts bestätigt. Inzwischen hat sich der Rauch etwas gelegt und es wird deutlich, dass diese Lesart viel zu kurz greift. Aus den Gründen der Entscheidung folgt nämlich, dass die Beibehaltung der Rückkehrpflicht gegen das Unionsrecht verstößt, wenn man ihre tradierte Zielsetzung und Rechtfertigung zugrunde legt.

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The Thomson Life Doctrine: EUIPO Boards of Appeal Take Stock of Twenty Years of Case Law
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In November 2025, the EUIPO Boards of Appeal published a case-law research report on the “Thomson Life doctrine” and the concept of an element’s “independent distinctive role” in composite trade marks. The report is not binding, but it is a useful attempt to bring order to an area of trade mark comparison that even the EU Courts have applied inconsistently.

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„Mit KI erstellt“? Die neue Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte ab August 2026
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OLG Bamberg verurteilt TikTok: DSA-Pflichten zu De-Personalisierungsoptionen und Meldeverfahren sind verbraucherschützend und per Verbandsklage durchsetzbar
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Michael Wittlinger

OLG Bamberg, Endurteil vom 18. März 2026, Az. 3 UKl 5/25 e | Erstmals hat ein Oberlandesgericht entschieden, dass die Pflichten zu Empfehlungssystemen und Meldeverfahren nach dem Digital Services Act verbraucherschützend sind und von Verbraucherverbänden per Unterlassungsklage durchgesetzt werden können. Der Senat konturiert dabei unbestimmte Rechtsbegriffe zur Ausgestaltung der De-Personalisierungsoption und des formellen Notice-and-Action-Verfahrens. Wir fassen die Entscheidung zusammen und geben Hinweise für die Praxis.